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Informationen zur Massentierhaltung

Industrielle Schweinemastanlagen

Zuchtsauen vegetieren während ihrer zweieinhalbjährigen „Nutzungsdauer“ überwiegend in Kastenständen, in denen sie nur liegen und stehen, aber sich nicht umdrehen können. Kreislaufschwäche und Gelenkprobleme sind die Folge.

Fixierte Sau mit Ferkeln
Fixierte Sau mit Ferkeln

Ferkel: Ohne Betäubung werden folgende Eingriffe an ihnen vorgenommen: Wenige Tage nach der Geburt werden ihnen die Schwänze abgeschnitten, damit sie sich die später nicht aus Langeweile gegenseitig abfressen. Die Eckzähne werden abgekniffen oder wie in Deutschland abgeschliffen. Die Eberferkel werden kastriert, indem man ihnen die Hoden abschneidet.

Mastschweine und Ferkel verbringen ihr kurzes Leben ganzjährig in klimatisierten industriellen Mastanlagen auf Betonspaltenböden unter denen das Gemisch aus Kot und Harn- die Gülle - für ständige Schadgase und ekelerregenden Gestank sorgt. Es kommt zu Entzündungen der Lunge. Deshalb müssen nach der Schlachtung mehr als 50 % der Lungen „verworfen“ werden, das heißt, sie können nicht einmal mehr als Tierfutter verwendet werden. Die Schweine werden mit einem zu hohen Anteil an importiertem Konzentratfutter gemästet, insbesondere Gen-Soja und –Mais.

Artgerechte Haltung verzichtet auf diese Tierquälerei und bietet den Tieren Auslaufmöglichkeiten, ausreichend Licht und saubere Stallluft. Die Auslauf-möglichkeiten für die Schweine ergeben gesunde Tiere und eine höhere Fleischqualität. Weil die Tiere auf Einstreu (Stroh)stehen, entsteht keine Gülle, sondern Mist. Die Schweine werden mit art- und altersgerechtem Futter gemästet.

Bio-Schweinehaltung bedeutet, neben der artgerechten Haltungsbedingungen laut Bio-Richtlinien ökologisch angebautes Futter für die Schweine.

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